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Bibiana Steinhaus

Fußball-Schiedsrichterin und Polizeibeamtin

 

Ihr Thema auf unserem 5. Frauenforum-FOODSERVICE:

Allein unter Männern.
– Nur Leistung sollte zählen

– Mut und Durchhaltevermögen sind ein Muss

 

Nach ihrem Abitur begann sie 1998 ihr Studium bei der Nds. Landespolizei. Heute arbeitet Bibiana Steinhaus als Sachbearbeiterin im Nds. Ministerium für Inneres und Sport. Sie betreut Projekte und Initiativen des Landes Niedersachsen im Themenfeld „Sport und Integration“.

Parallel zu ihrer Entwicklung bei der Polizei hat sich Bibiana Steinhaus als Fußballschiedsrichterin einen Namen gemacht. Mit 16 Jahren absolvierte sie die Ausbildung zur Regelhüterin auf dem grünen Rasen.

Seit 2005 leitet sie auch Spiele bei internationalen Frauenwettbewerben.

Sie nahm an Europameisterschaften (3mal), U 20 Weltmeisterschaften (3mal), Weltmeisterschaften (2mal) und den Olympischen Spielen in London teil. 2017 leitete sie das UEFA Champions League Endspiel der Frauen.

Sie ist außerdem die erste Schiedsrichterin, die sowohl ein Finale der Weltmeisterschaft (2011 in Deutschland) als auch ein Finale der Olympischen Spiele (2012 in London) geleitet hat.

Im Sommer 2017 hat Frank Ribery ihr den Schnürsenkel geöffnet, 2015 war Pep Guardiola mit ihr auf Kuschelkurs.

Besondere Aufmerksamkeit erlangte Bibiana Steinhaus im Sommer 2017 als der DFB sie zur Schiedsrichterin in der Bundesliga befördert hat. Am 10. September 2017 leitete sie dort ihr erstes Spiel zwischen Hertha BSC Berlin und dem SV Werder Bremen.

Ihre nationale und internationale Akzeptanz spiegelt sich in diversen Auszeichnungen wieder. So ernannte der DFB sie 6mal zur Schiedsrichterin des Jahres, die IFFHS sogar 3mal zur Weltschiedsrichterin.

Auffällig- neben ihr sind weitere Polizeibeamte als Fußballschiedsrichter aktiv. Muss man, um als Schiedsrichter Erfolg zu haben, zwingend Polizist sein? Welche Stärken müssen Schiedsrichter mitbringen und welchen Herausforderungen begegnen sie?