Kerstin Rapp-Schwan

Seit 2001 beweist die gebürtige Hamburgerin mit ihren Schwan-Restaurants, dass Mitarbeiterführung und ein durchdachtes Konzept zum Erfolg führen. Bis heute fühlt sich die Mutter einer dreijährigen Tochter in der Branche – die sie „durch Zufall“ zu ihrem Lebensinhalt gemacht hat sehr wohl und sieht gerade für Frauen, nach Mutterschutz und /oder Babypause optimale Wiedereinstiegschancen in den Beruf.

Nach einem Betriebswirtschaftsstudium und diversen Praktika gründete die heute 41jährige Unternehmerin, der sich über familiäre Kontakte im Jahr 2001 die Möglichkeit bot, eine kleine Gastrokette im Rheinland zu übernehmen, mit 26 Jahren die Schwan & Schwan Gastro GmbH und machte sich als geschäftsführende Gesellschafterin mit den ersten beiden Schwänen in Düsseldorf selbstständig.

Nach einem zwischenzeitlichen Zuwachs durch „Olives Bar & Restaurant“ und der japanischen Nudelbar MoschMosch konzentriert sich die 2006 zur Gastronomin des Jahres gekürte Wahldüsseldorferin inzwischen wieder ganz ihrem ursprünglichen Schwan-Konzept „Cafe-Heimat-Restaurant“.

Zusammen mit ihrem Mann Martin – selbst seit 30 Jahren Gastronom in Düsseldorf -, der nach der Geburt der gemeinsamen Tochter Janne mit in die Gesellschaft einstieg, überzeugt sie die Kunden mit konsequenter Oma-Käthes-Wohlfühl-Hausmannskost.
Vier Betriebe in und um Düsseldorf und über 100 Mitarbeiter zeugen von der Funktionalität des Konzepts und der Motivation seiner „Erfinderin“.

Von sich selbst sagt sie heute, dass sie sich nicht mehr vorstellen kann, jemals wieder etwas anderes zu tun: „Es gibt nichts Schöneres, als Menschen mit perfekter Gastfreundschaft zu begeistern. Das ist eine wunderbare Branche, und wir geben unsere Erfahrungen gerne an alle weiter, die in der Gastronomie mit Leidenschaft und Herzblut voll durchstarten wollen.