Frauenforum-FOODSERVICE: Frauenförderung in Weltkonzernen und Nachwuchsförderung im eigenen Netzwerk

„Miteinander füreinander“ ist das Motto des Frauennetzwerk-FOODSERVICE. Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, ambitionierte Frauen der Foodservice-Branche auf ihrem Weg in die Führungsetagen zu unterstützen. Höhepunkt des Jahreskalenders ist das Frauenforum-FOODSERVICE am 27. April 2017 in Frankfurt am Main, bei dem hochkarätige Rednerinnen über relevante Branchenthemen referieren und ihre Erfahrungen mit dem Fachpublikum teilen. Mit dem Frauenforum und weiteren Initiativen treiben die Initiatorinnen des Frauennetzwerk-FOODSERVICE ihre Forderung nach mehr weiblichen Führungskräften in den Chefetagen zielführend voran. So fand im Februar auch der Auftakt zum 3. Cross-Mentoring-Programm statt. Mit dem Karrierecoaching unterstützt das Netzwerk junge, aufstrebende und talentierte Frauen, die in der Gastronomie-und Ernährungsbranche ihren Weg nach oben suchen.

 

Zum Thema „Human Resources“ diskutieren in diesem Jahr Global Human Resources Managerin Petra Hesser von der IKEA Group sowie Gabriele Fanta, Vorstand Personal der McDonald’s Deutschland LLC und Präsidentin des Bundesverbandes der Systemgastronomie (BdS), live auf der Bühne des 4. Frauenforum-FOODSERVICE. „Gender Equality ist in den Unternehmenswerten verankert und durch klare Zielsetzungen und Maßnahmen Teil der täglichen Arbeit aller Führungskräfte bei IKEA“, erklärt Petra Hesser. Unter der Moderation von Personalberaterin und Initiatorin des Karrierenetzwerks female managers Simone Dappert sprechen beide Branchenvertreterinnen über ihre Erfahrungen im Unternehmen und geben spannende Einblicke in das Thema Frauenförderung bei den Weltkonzernen McDonald‘s und IKEA.

Karrierecoaching von Frauen für Frauen

Aktive Frauenförderung in der Foodservice-Branche hat sich das Frauennetzwerk-FOODSERVICE auf die Fahne geschrieben und initiiert verschiedene Aktivitäten, um das Ziel von einer höheren Frauenquote in den Führungsebenen zu erreichen. So bietet das Netzwerk weiblichen Nachwuchskräften der Foodservice-Branche die Möglichkeit zur Teilnahme am sogenannten Cross-Mentoring-Programm. Dieses spezielle Coaching-Programm wurde 2012 vor dem Hintergrund des weiblichen Führungskräftemangels in der Gastronomie von dem Netzwerk
entwickelt und läuft über einen Zeitraum von jeweils eineinhalb Jahren. Ziel des Programms ist es, junge, aufstrebende und talentierte Frauen, die in der Gastronomie-und Ernährungsbranche ihren Weg nach oben suchen, zu unterstützen.

3. Cross-Mentoring-Programm ist in Berlin gestartet

Im Februar 2017 fand in Berlin der Auftakt zum inzwischen 3. Cross-Mentoring-Programm des Frauennetzwerk-FOODSERVICE statt. Während der kommenden 15 Monate erhalten die zehn
ausgewählten Mentees von ebenso vielen erfahrenen Managerinnen Hilfestellungen, Anregungen und intensive Beratung für eine persönliche und fachliche Weiterbildung und profitieren so von dem reichen Erfahrungsschatz der Mitglieder des Frauennetzwerks. Vertreten sind Frauen in führenden Positionen bei Unternehmen wie Coca-Cola European Partners, Hans im Glück Franchise, DINEA Gastronomie, Aramark oder LEGOLAND Deutschland. Das Tandem, bestehend aus Mentorin und Mentee, trifft sich während des Programms zu Coaching-Gesprächen und sogenannten Shadowing Tagen im Unternehmen der Mentorin sowie auf diversen Branchen-Veranstaltungen. Zusätzlich werden die Mentees im Team an einem Projekt arbeiten, das den Teamgeist stärkt und ihr theoretisches und praktisches Know-How im Projektmanagement vertieft. Gemeinsam arbeiten die Tandems an einem gemeinschaftlichen Projekt zum Thema Frauen in Führungsebenen. Ihre Ergebnisse präsentieren die Teilnehmerinnen beim Frauenforum-FOODSERVICE 2018 in Frankfurt am Main.

Aus Erfahrung lernen

Steffi Haubold ist eine von zehn Mentorinnen des 3. Cross-Mentoring-Programms und jüngstes
Vorstandsmitglied des Frauennetzwerk-FOODSERVICE. Als Franchisenehmerin bei McDonald’s
leitet sie 400 Angestellte an elf Standorten in Berlin und Umgebung: „Zu einem früheren Zeitpunkt in meiner Berufslaufbahn hätte ich mir gewünscht, an einem solchen Programm teilnehmen zu können. Als Mentorin kann ich nun meine Erfahrung weitergeben, freue mich aber auch auf den Erfahrungsaustausch mit den anderen Teilnehmern. Als eigenständigeUnternehmerin habe ich eine ganz andere Arbeitsweise und – struktur als Teilnehmer in einem Angestelltenverhältnis und eben diese Vielfalt macht den Austausch so spannend.“